Schottland 2015

Sehr unterschiedlich waren die Städte. Edinburgh, die Hauptstadt Schottlands, ist beeindruckend. Die Stadt am Firth of Forth ist auf 7 Hügeln gebaut. Hier haben wir die Burg, Edinburgh Castle besichtigt, eine beeindruckende Festung, die gleichzeitig auch die ereignisreiche Geschichte Schottlands ist. Auch den Stone of Destiny haben wir gesehen, den uralten Krönungsstein der schottischen Monarchen. Die sehenswerte Altstadt liegt im oberen Teil von Edinburgh.

 

Für das National Museum bräuchte man 2 Tage Zeit, so viel gibt es zu sehen. Die protestantische St. Gilles Cathedral ist wunderschön und ungewöhnlich, denn die Bestuhlung ist zu beiden Seiten der Mitte angeordnet.

 

Wir haben die Statue von Greyfriars Bobby bewundert. Über diesen treuen Hund, der über den Tod seines Herrchens hinaus täglich am Bahnhof wartete und sich noch jahrelang pünktlich um 1 Uhr zum Mittagessen im selben Restaurant einfand, wurde ein wunderschöner Film gedreht.

 

Durch schmale Gänge (Close genannt) zwischen den Häusern kann man von einer Ebene auf die andere wechseln, denn viele Häuser sind über viele Etagen tief/hoch. Bewundernd standen wir immer wieder vor den prächtigen Gebäuden.

 

Bei der Stadtrundfahrt kamen wir nicht nur an unzähligen historischen Sehenswürdig­keiten, Museen und Galerien vorbei, sondern haben auch die schloßartige Eliteschule Fettes Cottage gesehen in der Toni Blair und Jean Connery Schüler waren.

 

Der Besuch des 60 h großen botanischen Gartens mit seiner hügeligen Anlage und den unterschied­lichsten Pflanzen war ein toller Einstieg in unsere Rundreise.

 

Glasgow, sehr viktorianisch, ist sehr groß, sehr voll, sehr schick, voller Leben und Vitalität. Eine moderne Großstadt mit vielen Einkaufs- und Schlemmermöglichkeiten in dem Fußgängerviertel. Der Blick in das Erdgeschoss des Rathauses versetzte uns in einen Palast – alles schimmerte golden.

 

Lange haben wir uns im Glasgow Museum aufgehalten und die unterschiedlichsten Ausstellungen bewundert, Malereien, Dinosaurier, altes Ägypten, Chinesische Kunst, Fauna und Flora in Schottland uvm.

 

Zum Abschluß unserer Reise haben wir hier noch ein abwechslungsreiches Orgelkonzert gehört. Wie viele Gebäude in Schottland ist auch das Museum kostenlos für die Bevölkerung zu nutzen und besonders auf Kinder wird an vielen Stellen mit Frage- und Antwortspielen eingegangen.

 

Es wurden einige Burgen und Burgruinen besichtigt. An der Bells-Whiskydestillerie konnten wir den Blair Athol-Malt probieren, der nicht exportiert wird, lediglich 95 % des 63 %igen Alkohols wird mit 7 weiteren Malts zu Bells Whisky verschnitten.

 

In Queensvally haben wir das Weltkulturerbe, die berühmte Queensbridge, die erste Stahlbrücke der Welt von 1890, bestaunt.

 

In einem Kiltshop konnten wir die Herstellung per Hand eines Kilts beobachten.

 

Es wurde der Scone Palace besichtigt, ein tolles Haus voll mit Antiquitäten und einem großen Park.

 

Von einem Schafzüchter wurde die Arbeit der Border Collies vorgeführt, zugesehen wie ein Schaf von Hand geschoren wird, und die rumwuselnden 5 Wochen alten Welpen bestaunt und beknuddelt.

 

Ein Drittel der Insel Skye befuhren wir auf schmalen und schmalsten Straßen, z.T. gerade breit genug für unseren Bus. Die zerklüfteten Gipfel der Cuillin Hills sind bei Bergsteigern und Wanderern sehr beliebt.

 

Bei der Besichtigung der Black Houses, einem Freilichtmuseum, war es ein hard day - leider ekelhaft naß von oben und unten.

 

Die Burgruine, das kultige Dunvegan Castle am Ufer des Loch Lomond gelegen, eine Festung der Clanchiefs der MacLeods, erstrahlte wieder im Sonnenschein.

 

Beim Loch Shiel bewunderten wir die Harry Potter Brücke, das Glenfinnan Viaduct, mit dem legendären Dampfzug „The Jacobite“ und genossen bei strahlendem Sonnenschein unser Picknick. Untermalt wurde dies durch das Dudelsackspiel von Helma Horn.

 

Mit der Fähre ging es bei Sonnenschein über den glatten Sound of Sleat zum Festland und weiter Richtung Glasgow.

 

Diese Woche war wieder voller Eindrücke und es wird einige Zeit dauern bis alles verarbeitet ist, auch das gewöhnungsbedürftige Frühstück, teils gab es Toast und Marmelade und teils Haggis und weiße Bohnen, sowie die immer reichlichen 3-Gänge-Menüs zum Dinner.

 

Als Fazit gilt, es war wieder wunderschön und wir freuen uns schon auf 2016, wenn es nach Südeuropa gehen soll.

 

Karin Bentschneider